Hilfreiche Tipps für eine gute Geldanlage
Wer heute der Überzeugung ist, dass es als Absicherung für die Zufälle des Lebens ausreicht, sich eine Geldanlage aufzubauen, bei der es hohe Guthabenzinsen gibt, der könnte unter Umständen böse Überraschungen erleben, auch wenn er mehrere Zehntausend Euro in Tagesgeld oder Festgeld investiert hat.
Das geht schon los, wenn man unschuldig in einen Verkehrsunfall verwickelt wird. Zwar bietet die KFZ Haftpflicht einen passiven Rechtschutz, aber die eigenen Forderungen mit Hilfe von Anwälten und Gerichten durchzusetzen, ist damit nicht möglich. Hier kann eine Rechtschutzversicherung hilfreich sein, die sich auch für andere Bereiche des Lebens wie zum Beispiel beim Mietrecht und Arbeitsrecht anbietet, weil jeder Mensch jederzeit mit solchen juristischen Problemen konfrontiert werden kann.
Aus dieser Situation ergeben sich weitere Risiken, denen man nicht unbedingt vollständig mit einer guten Geldanlage begegnen kann. Man könnte verletzt werden und dauerhafte Schäden davon tragen, die einen daran hindern, seinen Beruf weiter ausüben zu können oder überhaupt noch einer Arbeitstätigkeit nachgehen zu können. Besonders für junge Menschen wäre das ohne zusätzliche Absicherung eine persönliche und wirtschaftliche Katastrophe. Da ist es gut, dass man beiden Risiken mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung und einer Unfallversicherung begegnen kann.
Hier ist es allerdings wichtig, auf gute Absicherungssummen zu achten, die eine entstehende Versorgungslücke wirklich vollständig schließen können und nicht bloß der berühmt- berüchtigte Tropfen auf den heißen Stein sind. Als selbstständiger Gewerbetreibender sollte man möglichst auch ein Krankentagegeld in die Unfallversicherung mit einschließen lassen. Diese Geldanlage lohnt sich vor allem dann, wenn man Einzelunternehmer ist und im Falle einer Arbeitsunfähigkeit sein komplettes Einkommen verlieren würde.
Ein weiterer Schwerpunkt der umfassenden Absicherung ist die Altersvorsorge. Auch hier gilt, je jünger der Mensch ist, desto größer ist die Versorgungslücke, die beim Eintritt in die gesetzliche Altersrente entsteht. Wer dort schon in jungen Jahren eine private Rentenversicherung abschließt, tätigt eine besonders gute Geldanlage, wenn er sich zu Gunsten eines geförderten Rentenvertrages entschließt, denn hier lassen sich auch mit kleinen Beiträgen über die lange Laufzeit hinweg gute zusätzliche Bezüge im Alter erreichen. Es ärgert die Versicherten zwar, dass diese Bezüge später auf die Grundversorgung angerechnet werden und man auf die Erträge Abgeltungssteuer zahlen muss, aber nichts zu tun, wäre der völlig verkehrte Weg.
Interessant ist, dass sich der Gesetzgeber in Deutschland dazu entschlossen hat, auch die Schaffung von selbst genutztem Wohneigentum mit zu fördern. Damit kann man nicht nur finanziell etwas für das eigene Rentnerdasein tun, sondern auch gleich eine gute wirtschaftliche Basis für Kinder und Kindeskinder schaffen, weil die Nutzungsdauer eines Gebäudes meist über die Lebenszeit des Bauherren hinaus geht.
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